reflections

Der erste Schritt ist der schwerste

Der erste Schritt den ich gehen muss ist für mich der schwerste. Es ist nicht die Ernährung und auch nicht regelmäßiger Sport, sondern das Auskurieren meines Herzens.

Am 6. Dezember habe ich einen wunderschönen Abend mit einem Arbeitskollegen und Freund von mir verbracht, nachdem wir mit einer Gruppe von der Arbeit eine Tour über Hamburger Weihnachtsmärkte gemacht haben. Wir waren alleine und sind uns sehr nahe gekommen. Wir haben uns viel geküsst und auch Behrührungen unterhalb der Pullover waren mit von der Partie. Da ich ihn liebe war es für mich der schönste Abend den ich mir vorstellen konnte. Auch er meinte er würde mich lieben und hat mir eine Menge Dinge gesagt bei denen man einfach zu Honig in seinen Händen wird. Er hat zwar eine Freundin mit der er auch zusammenwohnt, aber an dem Abend war mir das egal, und ihm wahrscheinlich an dem Abend auch, da seine Freundin ein paar Mal auf seinem Handy anrief während wir zusammen waren.

Naja, aber dann ab dem nächsten Tag, war es so als wenn nie was passiert wäre. Jedenfalls in dem Sinne, dass wir darüber nie wieder gesprochen haben. Kein Wort. Ich war und bin der Meinung wir müssen miteinander reden um alles zu klären, schließlich haben wir uns gegenseitig gesagt was wir fühlen und viele andere Dinge die einfach geklärt werden müssten. Dass etwas passiert ist merkt man allerdings auch, da wir beiden so verklemmt miteinander umgehen, dass es garnich mehr geht. Vor jenem Abend war unsere Freundschaft perfekt.Wir gingen so locker, unbefangen und flirtend miteinander um, es war einfach das Beste. Und jetzt nichts mehr dergleichen.

Ich habe sogar schon den Eindruck bekommen, dass er mit mir einfach nur gespielt hat und alles geplant hat um mich rumzukriegen. Schließlich hat er mir den ganzen Abend alkoholische Getränke ausgegeben, ist bereits recht früh näher gekommen als er es sonst getan hat und als er etwas bezahlen wollte, fielen ihm zwei Kondome aus seiner Hosentasche. Dass er mir soviel von seinem Gefühlen erzählte passt da nicht rein, aber Männer ezählen wohl manchmal viel nur um zu kriegen was sie wollen.

Naja, jedenfalls hänge ich seit Wochen in der Luft, erinnere mich täglich an jenen Abend und seine Küsse und Berührungen und sehne mcih danach zurück, muss mir das alles aber wohl abschminken und mich damit abfinden, dass er mich nur verar**** hat. Das tut verdammt weh, da ich ihn wirklich liebe, aber irgendwie muss ich das hinbekommen, sonst gehe ich daran kaputt. Wenn ich ihn wenigstens nicht so oft sehen würde... aber da wir zusammen arbeiten werd ich das wohl nicht vermeiden können. Denn kündigen kann ich nicht, weil ich neben der Uni einfach Geld verdienen muss.

Dabei meine Gefühle einigermaßen zu verarbeiten hilft mir das Schreiben und in den ersten Tagen nach unserem gemeinsamen Abend habe ich meine Gefühle also in gedichtform niedergeschrieben und ich möchte es nun einfach mal wagen die Texte hier zu veröffentlichen. Kommentare sind herzlich willkommen.

Macht. 

Dein Blick sagt mir, ich will dich,
dein Blick ist es der sagt, küss mich.
Die Welt hört auf sich zu drehen,
und auch wenn uns andere zusehen,
es gibt nur uns und unsere Leidenschaft,
bevor es mich am nächsten Tag quält zu wissen, du hast die Macht.

Mit einem Wort kannst du mein Herz entzweien,
mein lohdernes Herz dazu bringen Feuer zu speien,
mir den Boden unter den Füßen weg zu ziehen,
mich taumeln lassen bis ich falle.

Aber auch kannst du mich erblühen lassen,
mich glücklich machen,
mich glänzen sehen,
doch noch sehe ich mich an einer Klippe stehen.

Noch hälst du mich an einem Seil,
doch für was wirst du dich entscheiden, für mich oder das Beil ?

Irrgarten der Gefühle 

Ich kann nicht mehr,
dich zu lieben und zu achten fällt mir schwer,
doch abhängig zu sein scheine ich,
vom Gefühl es gäbe nur Dich,
als Einziger der fähig ist,
in mein Dunkel zu bringen das Licht,
welches alles erhellt,
das Gute zurückbringt in meine Welt,
ein Chaos herrscht in meinem Herzen,
welches ertränken will all die Schmerzen.

Doch wer ist verantwortlich,
letztlich wahrscheinlich Ich,
als die, die sich geirrt hat,
und sonst nichts macht,
als sich zu wünschen in Fleisch und Blut,
den Prinzen der zum brennen bringt die Glut,
welche das Feuer entfacht,
dass das Leben erst lebenswert macht,
das Feuer der Liebe und der Leidenschaft,
doch es ist die Leidenschaft die das Leiden schafft,
ich versuche mich zu wehren,
es zu unterdrücken das Begehren,
doch es neigt er Idealist,
zu verdrängen was wirklich ist.

Bitte lasse es nicht zum Verhängnis werden,
dass ich mir erlaubte dich zu begehren...

Wie fühlt es sich an ? 

Wie fühlt es sich an ?
Ist es angenehm, erfreust du dich dran ?
Mein Herz in der Hand zu halten mit der Möglichkeit,
es fallen zu lassen ins Tal der Traurigkeit,
oder es empor steigen zu lassen,
in himmlische Höhen um mich glücklich zu machen.

Es schlägt noch im gewohnten Takt,
doch wie lange macht es noch mit den Akt,
zu warten, in Geduld sich zu üben,
es war einmal rosig und munter, was ist geblieben ?

Geblieben ist des Herzens Eigenschaft,
zu schlagen, zu fühlen in eigener Regie,
doch was ist morgen, man weiß es nie,
Sei dir bewusst, dass Du es bist,
der sich mit meinem Herzen misst,
behandle es gut, mißbrauche es nich,
denn die Person der es gehört, bin ich.

Drei kleine Worte 

"Ich liebe Dich", sagtest Du,
auch ich öffnete mich und gab es zu,
nun schweigst Du dich aus,
aber ich kann nicht mehr, meine Liebe will raus,
raus aus dem Gefängnis namens Herz,
sich lösen von allem Zwang und Schmerz.

Sie liegt nun wieder in deinen Armen und spührt deine Berührung,
denkst du dabei auch an mich oder war ich nur eine Verführung ?

Ich möchte nicht ohne Dich leben,
ich habe dir soviel zu geben,
Liebe, Leidenschaft und Geborgenheit,
doch auch ich bin nicht gefeiht,
vor Eifersucht und Neid.

Ich liebe Dich und möchte den Platz an deiner Seit´,
bitte sage mir woran ich bin, ich bin bereit...

29.12.07 12:57

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